Berechnung eines Bassreflex-Kanals / Umrechnung von Bassreflexrohren
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Prinzipiell ist es egal ob bei einem Gehäuse in Bassreflexbauweise die Bassreflexöffnung als Bassreflexrohr oder als Bassreflexkanal ausgeführt ist. Wichtig ist die richtige Dimensionierung. Definiert sind beide Bauweisen durch die Querschnittsfläche und zugehörige Länge. Zu beachten ist aber bei beiden Bauweisen, daß keine scharfkantigen Ecken hervorstehen und die Rohre oder Kanäle nicht zu kleine Querschnittsflächen haben, um Windgeräusche zu vermeiden. Als Faustregel gilt hier ca. 1/3 des Wooferdurchmessers = Reflexrohrdurchmesser. Die folgenden Vergleiche sollen euch ein bischen die Dimensionierung erleichtern.
| Ein Bassreflexrohr kann durch einen Bassreflexkanal ersetzt werden, wenn die Querschnittsflächen und Längen konstant bleiben. Für einen Kreisquerschnitt errechnet sich die Querschnittsfläche wie folgt: A = 3,14 * D² / 4 |
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| Ein dickes Bassreflexrohr läßt sich durch mehrere Dünnere ersetzen, sofern die Querschnittsflächen und längen konstant bleiben. Alle einzelnen Querschnittsflächen der dünnen Bassrefelxrohre zusammen müssen also die Querschnittsfläche des großen Rohres ergeben. Die unten aufgeführte Tabelle soll euch für die gängigen Reflexrohrdurchmesser bis zu einer Anzahl von 3 Rohren etwas das Rechnen sparen. Jedes kleine Rohr hat dabei die Länge des großen Rohres. | |
| Ein kleines Bassreflexrohr kann in eines mit größerem Durchmesser umgerechnet werden und umgekehrt. Dabei ändert sich sowohl die Länge, als auch der Durchmesser! Umrechnen könnt Ihr dabei mit der Formel: L2 = (D2²/D1²)*(L1+0,8*D1)-0,75*D2 |
Das Reflexrohr oder der Reflexkanal beeinflußt die Abstimmung des Gehäuses und sollte daher über die T/S - Parameter berechnet werden. Die Bauweise kann dann über diese Regeln variiert werden.
Für weitere Fragen steht im Corradofreunde Forum dieser Thread zur Verfügung.
Andy-Corrado 22:29, 31. Jan 2006 (CET)






